Der deutsche Begriff „Beteiligungskapital“ entspricht dem angelsächsischen „Private Equity“. Private Equity oder auch Beteiligungskapital ist eine eigene Anlageklasse des Kapitalmarktes, bei der Investitionen in die Finanzierung von nicht börsennotierten Unternehmen getätigt werden. Das Wort „Private“ charakterisiert den nicht öffentlichen Charakter dieser Anlageklasse.

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Der Strukturwandel im deutschen Finanzsektor verbunden mit den Änderungen, die sich beispielsweise auf Grund von Basel II ergeben, sowie das konjunkturelle Umfeld erschweren einer breiten Basis mittelständischer Unternehmen den Zugang zu üblichen Bankkrediten.

Nicht nur Unternehmen in der Gründungsphase oder in der Krise, sondern gerade eben auch innovative Unternehmen auf Wachstumskurs ebenso wie Unternehmen im Generationenwechsel, sehen sich mit Finanzierungsproblemen verstärkt konfrontiert. Die Bereitschaft der Hausbanken, Umstrukturierungen oder Expansionsstrategien zu finanzieren, geht immer mehr zurück. Ziel einer Beteiligung am Unternehmen mit Private Equity ist der Aufbau einer echten Partnerschaft mit dem Unternehmen. Das Beteiligungskapital wird dem Unternehmen als Eigenkapital und damit ohne Sicherheiten unbegrenzt zur Verfügung gestellt.

Diese Art der Unternehmensfinanzierung unterscheidet sich dadurch von einer Bankfinanzierung, dass das eingebrachte Kapital dem Unternehmen als haftendes Eigenkapital zur Verfügung gestellt wird. Im Gegenzug erhält der Beteiligungsgeber Anteile am Unternehmen und wird damit als Geldgeber Miteigentümer am Unternehmen. In der Folge trägt der Beteiligungsgeber das unternehmerische Risiko mit, nimmt aber eben auch am Erfolg des Unternehmens teil. Der optimale Private Equity Investor ist ein verlässlicher Partner, der die Chancen und Risiken mit dem Unternehmer teilt und mit seiner Expertise und praktischen Unterstützung auf den gemeinsamen Erfolg hin arbeitet.
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Eine Studie der European Private Equity and Venture Capital Association (EVCA), die vom Center for Entrepreneurial and Financial Studies an der Technischen Universität München (CEFS) durchgeführt wurde (EVCA,Kurzfassung Nov. 2005; Der Beitrag von Private Equity und Venture Capital zur Beschäftigung in Europa), zeigt folgende Ergebnisse:

Im Zeitraum von 2000 bis 2004 sind durch europäische Private Equity und Venture-Capital finanzierte Unternehmen zusätzlich 1.000.000 Arbeitsplätze geschaffen worden. Hiervon entfallen 420.000 neue Arbeitsplätze auf durch Buy-out-finanzierte Firmen. Die Beschäftigung in den Portfolio-Unternehmen (Private Equity und Venture-Capital) ist damit im betrachteten Zeitraum um 5,4 Prozent jährlich gestiegen. Das entspricht dem Achtfachen des jährlichen Wachstums der Gesamtbeschäftigung in den 25 Mitgliedsstaaten der EU.

Im Zeitraum 1997 und 2004 betrug das Beschäftigungswachstum im Buy-out-Segment 2,4 Prozent jährlich. Das entspricht etwa dem Vierfachen des jährlichen Wachstums der Gesamtbeschäftigung in den 25 Mitgliedsstaaten der EU (0,7 Prozent) zwischen 2000 und 2004. Im selben Zeitraum hatten 67 Prozent der Buy-out-finanzierten Unternehmen eine konstante Belegschaft oder steigerten die Anzahl der Mitarbeiter. in 33 Prozent der Unternehmen wurde die Belegschaft um 5 Prozent jährlich erhöht. Buyout-Transaktionen in Familienunternehmen verzeichneten den höchsten Beschäftigungszuwachs mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 7 Prozent nach dem Buy-out.

Die Deutsche Bank weist in ihrer Veröffentlichung vom 26. Januar 2005 ebenfalls auf den Zusammenhang zwischen einem stabilen Beteiligungsmarkt und einem gesamtwirtschaftlichen Wachstum hin (DB Research Nr. 49, 26. Januar 2005).

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Private Equity Investitionen umfassen Venture Capital (Wagnis- oder Chancenkapital) in frühen Phasen der Unternehmensentwicklung und Expansionskapital zur Finanzierung des Ausbaus von etablierten Unternehmen. Hierzu gehören die Finanzierungsarten des Management Buy-outs (MBO) oder Leverage Buy-outs (LBO). Aber auch andere Finanzierungssituationen und -anlässe sind möglich. Bei all diesen Investitions-Modellen wird dem Unternehmen Beteiligungskapital als Eigenkapital zugeführt. Folgende grundsätzliche Arten der Finanzierung im Entwicklungsprozess eines Unternehmens sind zu unterscheiden:

  • Seed-Finanzierung
    Bei einer Seed-Finanzierung wird die Ausarbeitung einer unternehmerischen Idee und die Erstellung eines Business Planes zur Vorbereitung einer Unternehmensgründung finanziert.
  • Start-up-Finanzierung
    Bei der Start-up-Finanzierung wird die Gründung eines Unternehmens bis hin zur Erarbeitung eines Produktkonzeptes
    und ggf. des Beginns einer Produktion finanziert.
  • Early-stage-Finanzierung
    Die Early-stage-Finanzierung greift in einer frühen Phase der Entwicklung eines Unternehmens und kann bereits als eine erste Expansionsfinanzierung zur Ausweitung des Vertriebes und der Entwicklung neuer Produkte mit dem Ziel der Umsatzerhöhung angesehen werden.
  • Later-stage-Finanzierung
    Finanziert wird hier eine Wachstums- oder Expansionsstrategie des Unternehmens. In diesem Entwicklungsstadium eines Unternehmens werden bereits erste Unternehmensakquisitionen sowie die Erweiterung der Produktionskapazitäten und die Erschließung weiterer Absatzmärkte finanziert.
  • Buy-out-Finanzierung
    Bei einem Buy-out übernimmt regelmäßig das bestehende Management zusammen mit einem Private Equity-Geldgeber einen Teil des Unternehmens und gliedert diesen in ein eigenständiges Unternehmen aus. Bei dieser Finanzierungsart mit Private Equity Kapital handelt es sich um eine teilweise oder gesamte Unternehmensübernahme, bei der neben dem Private Equity Beteiligungsunternehmen das bisher angestellte Management Anteile an dem Unternehmen erwirbt. Durch diese unmittelbare Teilnahme am Gewinn und Verlust des Unternehmens kann die Motivation des Managements steigen, sich für eine erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens einzusetzen. Dadurch erhöhen sich natürlich auch die Chancen für das Private Equity Beteiligungsunternehmen, eine hohe Rendite zu erzielen.

Als besondere Formen einer Private Equity Finanzierung sind auch noch Überbrückungs- (Bridge-Finanzierung), Management Buy-in- und Mezzanine-Finanzierungen zu nennen.
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Die AURORA Private Equity GmbH & Co. KG strebt für ihr Investment – und damit für ihre Anleger – eine attraktive Rendite des eingesetzten Investitionskapitals an. Diese Rendite wird in erster Linie aus der erfolgreichen Veräußerung des jeweiligen Unternehmens nach einer angemessenen Haltedauer erwirtschaftet. Der unternehmerische Erfolg spiegelt sich dabei in der Wertsteigerung der jeweiligen Portfolio-Unternehmen im Laufe der Haltedauer wider.

 

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Die AURORA Private Equity Management GmbH kann den Portfolio-Unternehmen über Netzwerkkontakte Know-how und Management-Expertise zur Verfügung stellen. So können durch Verbindung von Kapital und Expertise in den Unternehmen die richtigen Entscheidungen getroffen und gewinnträchtige Investitionen getätigt werden. Dies wiederum steigert den Unternehmenswert der Portfolio-Unternehmen zum Vorteil eines jeden Anlegers. Schlüsselfaktoren für eine maximale Performance sind die Identifizierung der richtigen Unternehmen, die Beteiligung zu attraktiven Konditionen, die überdurchschnittliche Wertsteigerung des Unternehmens während der Haltephase und die Realisierung der Wertschöpfung beim Verkauf.

Bereits im Vorfeld der Investition kommt es darauf an die „Spreu vom Weizen“ zu trennen und zukunftsorientierte, solide und wachstumsstarke Unternehmen mit Potenzial zu identifizieren, zu bewerten und am Ende des Beteiligungsprozesses im Markt zu attraktiven Konditionen zu platzieren. Der Selektionsprozess verlangt von den Beteiligungsmanagern ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen für Marktgegebenheiten, fachliches Können hinsichtlich der Bewertung von Unternehmen sowie ein ausgeprägtes Verhandlungsgeschick.

Um attraktive Portfolio-Unternehmen zu finden, muss eine Vielzahl von Unternehmen in Augenschein genommen werden. Dies ist mit einem nicht zu unterschätzenden zeitlichen und finanziellen Aufwand verbunden, den die AURORA Private Equity Management GmbH leisten und tragen wird. Nach Investition müssen die Portfolio-Unternehmen begleitet und beaufsichtigt werden. Dabei gilt es sicher zu stellen, dass die mit dem jeweiligen Management vereinbarten Ziele auch erreicht und so dieerwünschten Renditen erwirtschaftet werden.

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Wegen des Einsatzes von Know-how, von finanziellen und zeitlichen Ressourcen sowie des hohen Mindestkapitaleinsatzes waren Private Equity Investments bislang institutionellen Anlegern oder sehr vermögenden Privatpersonen vorbehalten. Darüber hinaus war diese Anlagemöglichkeit vielen privaten Anlegern auch nicht bekannt.

Die nachfolgende Darstellung zeigt, dass in Europa die privaten Anleger, die im Jahre 2004 von dieser renditestarken Vermögensanlage Gebrauch machten, einen Anteil von ca. 8 Prozent am gesamten eingeworbenen Kapital hatten. Im Jahre 2003 betrug dieser Anteil 3,2 Prozent. Dies zeigt dass dieses Investment für den privaten Anleger immer mehr an Attraktivität gewinnt und als Beimischung im Privat-Portfolio zunehmend genutzt wird.

PRIVATE EQUITY INVESTOREN IN EUROPA

Das in Europa eingeworbene Kapital stieg von Mio. € 27.020 im Jahre 2003 auf Mio. € 27.451 im Jahre 2004 um 1,6 Prozent (Annual Survey of Pan-European Private Equity & Venture Capital Activity, EVCA Yearbook 2005). Damit zeigt sich nach Jahren der Stagnation nach dem Platzen der Internetblase eine leichte Erholung des Marktes. Für Deutschland ergibt sich für das Jahr 2004 das untenstehende Bild.

PRIVATE EQUITY INVESTOREN IN DEUTSCHLAND


Es ist wird deutlich, dass in Deutschland weniger Privatpersonen (4 Prozent) als im übrigen Europa (8 Prozent) in diese Anlageform investieren. Auf Grund der anders strukturierten Altersversorgung in Deutschland fehlen die Pensionskassen als Investor völlig. In Deutschland stieg das eingeworbene Kapital von Mio. € 1.191 in 2003 auf Mio. € 1.983. in 2004 (Annual Survey of Pan-European Private Equity & Venture Capital Activity, EVCA Yearbook 2005).

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Mit dem vorliegenden Angebot der AURORA Private Equity GmbH & Co. KG wird gut situierten und unternehmerisch denkenden Anlegern die Möglichkeit geboten, sich durch eine von erfahrenen Investment-Fachleuten professionell gemanagte Beteiligungsgesellschaft, als Kommanditist indirekt an ausgewählten Portfolio-Unternehmen zu beteiligen.
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Die AURORA Private Equity GmbH & Co. KG wird vorwiegend in Buy-outs investieren. Buy-outs haben im Vergleich zu anderen Transaktionsarten, z.B. Early-Stage-Investments, ein deutlich besseres Chancen-Risiko-Profil. In aller Regel handelt es sich um Investments in Unternehmen, die bereits eine feste Position im Markt einnehmen und auf Wachstumskurs gehen. Start-up- oder Early-stage-Investments sind aufgrund der frühen Phase des Unternehmensentwicklung, in der der Kapitalzufluss erfolgt, mit größeren Unsicherheiten und höherem finanziellem Risiko behaftet. Betrachtet man die von der European Venture Capital Association (EVCA) gemachten Angaben, so ergibt sich für das Segment der Buy-outs eine Netto-IRR-Rendite (nach Abzug der Kosten der Fondsgesellschaft) von 12,5 Prozent über einen Zeitraum von 10 Jahren zum Stichtag 31. Dezember 2004. Im selben Zeitraum lag die Netto-IRRRendite bei allen untersuchten Private Equity Fonds im Durchschnitt nur bei 10,4 Prozent. Legen wir das oberste Quartil der Buy-out-Fonds zu Grunde, so ergibt sich im gleichen Betrachtungszeitraum eine IRR-Rendite von jährlich 34,8 Prozent, bei den PrivateEquity Fonds im Durchschnitt nur 31,0 Prozent.

Das von der AURORA Private Equity GmbH & Co. KG anvisierte Buy-out-Segment erwies sich damit als das renditestärkste Segment innerhalb des Private Equity Marktes. In der unteren Abbildung sind diese Daten als Performancevergleich dargestellt.

Auch im Renditenvergleich zu anderen Anlageformen wie beispielsweise Aktien oder Sparbriefen schneiden Private Equity Anlagen besser ab.

Die rechte Abbildung zeigt die durchschnittlichen Jahresrenditen von Private Equity Anlagen im Vergleich zu anderen Anlageformen für einen zurückliegenden Zeitraum von 20 Jahren.

In der Vergangenheit erzielte Renditen bieten keine Garantie für künftig zu erwartende Renditen. Neben der Auswahl des Investitionssegmentes ist nach der untenstehenden Tabelle die Größe des Buy-out Fonds ein weiterer Erfolgsfaktor. Es zeigt sich, dass kleine und mittlere Buy-out Fonds besser in der Performance liegen als große Buy-out Fonds und damit eine hohe Attraktivität für die Investoren besitzen.

US Private Equity Performance Benchmarks. US Limited Partnerships Formed 1969 - 2001.
Investment Horizon Returns Net to Investors as of 12/31/01 (*)


Mit einem geplanten Kommanditkapital von € 50 Mio. ist die AURORA Private Equity GmbH & Co. KG zu den „Small Buy-out funds“ zu zählen und gehört damit zum attraktivsten Buy-out-Segment.

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Das Ergebnis einer vom Bundesfinanzministerium beim Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Auftrag gegebenen Studie (ZEW, Mannheim, 23.05.2005, Private Equity im internationalen Vergleich, Analyse der Rahmenbedingungen und Schlussfolgerungen für Deutschland) zeigt, das sich die Rahmenbedingungen für Private Equity in Deutschland in den vergangenen Jahren insbesondere auf dem Gebiet der Besteuerung wesentlich verbessert haben. Aufgrund dieser steuerlichen Verbesserung sowie der Nachfolgeproblematik im deutschen Mittelstand, der Umstrukturierung größerer Konzerne und der Verknappung des Zugangs zurFremdfinanzierung wird der deutsche Markt für Private Equity Gesellschaften weiter an Attraktivität gewinnen.

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Die AURORA Private Equity GmbH & Co. KG erwirbt –jeweils über eine zwischengeschaltete Holding - direkt Beteiligungen an mittelständischen Unternehmen, die sich durch eine starke Substanz, einen positiven Cashflow, ein großes Wachstumspotenzial auszeichnen und im Markt seit geraumer Zeit eingeführt sind. Durch eine Streuung der geplanten Investitionen in Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und mit verschiedenen Geschäftsmodellen soll bei optimaler Rendite eine Reduzierung des Anlagenrisikos erreicht werden. Das Risikoprofil liegt bei einer derartigen Diversifikationsstrategie erheblich unter dem Anlagerisiko bei einem einzelnen Direktengagement (EIF, European Investment Fund, Januar 2004).

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Das vorrangige Ziel der Kommanditgesellschaft ist es, für ihre Anleger eine überdurchschnittliche Rendite, gerechnet auf Basis des internen Zinsfußes, bei dem in dieser Anlageklasse gegebenen Risiko zu erwirtschaften.
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Die Investitionsstrategie der AURORA Private Equity GmbH & Co.KG stützt sich auf die folgenden vier Säulen:

  • Micro-Venture-Konzept
    Die AURORA Private Equity GmbH & Co.KG plant in hochinteressante Unternehmen, die für andere Private Equity Gesellschaften aufgrund ihrer unternehmensspezifischen Merkmale z.B. der Umsatzgröße, der absoluten Gewinngröße, der Marktgröße (noch) nicht interessant sind, zu investieren. In der Folge werden diese Portfolio-Unternehmen so aufgestellt, dass sie aufgrund ihrer Performance für andere Private Equity Gesellschaften interessant und von diesen als „target“ identifiziert werden. Die Erfahrung zeigt, dass man beim Einstieg in die oben beschriebenen Unternehmen in der Regel einen geringeren „Multiple“ (das Vielfache einer definierten Ertragsgröße) bezahlt, als man beim Ausstieg erzielen kann.
  • Ausnutzen des Leverage-Effekts
    Bei der Investition in Portfolio-Unternehmen wird ein möglichst großer Teil des Kaufpreises in der zwischengeschalteten
    Holding mit Fremdmitteln finanziert. Dabei wird angestrebt, einen möglichst großen Teil dieser Fremdmittel bis zum Verkauf des Portfolio-Unternehmens zu tilgen. Dadurch wird beim Verkauf im Verhältnis zum eingesetzten Eigenkapital schon ein höherer Rückfluss in die Kommanditgesellschaft erzielt, ohne dass es hierfür einer Steigerung des Unternehmenswertes bedarf.
  • Portfolio-Struktur
    Die AURORA Private Equity GmbH & Co.KG plant in eine Vielzahl von Unternehmen unterschiedlicher Branchen, Größen und Geschäftsmodelle zu investieren. Hierdurch können unterschiedliche Renditechancen genutzt und die Abhängigkeit von den Entwicklungen in einzelnen Branchen vermieden werden.
  • Steigerung des Unternehmenswerts
    Die AURORA Private Equity Management GmbH strebt an, die Performance der Portfolio-Unternehmen während der Haltephase durch Optimierung der strategischen Ausrichtung und deren operativer Umsetzung zu verbessern und damit den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern.
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Die Selektion der Portfolio-Unternehmen erfolgt durch den Komplementär und die Investitionsentscheidungen treffen die geschäftsführenden Kommanditisten. Bei der Investitionsentscheidung werden die geschäftsführenden Kommanditisten ggf. durch Beratungsgesellschaften professionell unterstützt.
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Die Portfolio-Unternehmen werden in einem Auswahlverfahren identifiziert. Dieser arbeitsintensive Ablauf umfasst verschiedene Stufen. Dazu gehören das Identifizieren der Portfolio-Unternehmen, die Bewertung, die Prüfung, die Due Diligence und die endgültige Investitionsentscheidung. Dabei finden auch makroökonomische Einflussfaktoren wie beispielsweise Unternehmensphase, Branche,
Zukunftsaussichten des Industriesektors und des Standortes ihren Niederschlag.

Bei dem genannten Auswahlprozess spielt das Timing des Investitionszeitpunktes eine entscheidende Rolle. Unternehmen durchlaufen in der Regel einen Wertentwicklungszyklus. Dieser kann von der Branche, in dem das Unternehmen tätig ist, oder von der Entwicklungsphase, in dem sich das Unternehmen befindet, abhängig sein. Jede Situation erfordert vom Fondsmanagement eine maßgeschneiderte Strategie, um den optimalen Beteiligungszeitpunkt, der durch das Verhältnis zwischen Risiko undPotenzial der Wertsteigerung gekennzeichnet ist, zu treffen.

 

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Im Vorfeld wird dezidiert geprüft, ob das künftige Portfolio-Unternehmen die Kriterien Substanzhaltigkeit, Cashflow, Management und Zukunftsperspektive erfüllt. Dies bedeutet im Einzelnen:

  • Substanzhaltigkeit:
    Das Unternehmen sollte eingeführt, für seine Branche relativ lange am Markt aktiv sein und dort eine interessante Position inne haben.
  • Cashflow:
    Das Unternehmen sollte über einen stetigen Cashflow verfügen. Oder es muss offensichtlich sein, wie das Unternehmen durch Umstrukturierung zu einem nachhaltigen, stetigen Cashflow geführt werden kann.
  • Management:
    Es muss ein erfahrenes und motiviertes Management-Team zur Verfügung stehen; sollte dies nicht im Unternehmen vorhanden sein, muss es von Außen beigebracht werden können.
  • Zukunftsperspektive und Exit:
    Beim Einstieg sollte absehbar sein, dass es für das Unternehmen eine positive Zukunftsperspektive gibt, die es plausibel erscheinen lässt, dass das Unternehmen innerhalb von 10 Jahren gewinnbringend weiter veräußern werden kann.
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Da die Kommanditgesellschaft mit den Portfolio-Unternehmen eine längerfristige Partnerschaft eingeht, die über die bloße Bereitstellung von Kapital hinausgeht, ist im Vorfeld zu klären, ob die potentielle Beteiligung ein attraktives Investment darstellt. Daher werden die Portfolio-Unternehmens-Kandidaten in einem Due-Diligence-Prozess mit der notwendigen Sorgfalt geprüft. Die AURORA Private Equity Management GmbH stellt hierbei ggf. mit externen Experten die tatsächliche Ist-Situation des Übernahmekandidaten fest. Dabei werden z.B. der Jahresabschluss, sämtliche Verträge, die Auftrags- und Marktsituation, das wirtschaftliche und steuerliche Umfeld etc. untersucht.
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Die Laufzeit der Kommanditgesellschaft beträgt voraussichtlich 10 Jahre. Während dieser Zeit werden von der Kommanditgesellschaft verschiedene Phasen durchlaufen.

Diese lassen sich ganz allgemein wie folgt einteilen:
Investition,Wertsteigerung und Desinvestition.

  • Investitionsphase
    In den ersten drei bis fünf Jahren der Laufzeit beteiligt sich die Kommanditgesellschaft an Portfolio-Unternehmen. In diesem Zeitraum ist von besonderer Bedeutung, den Zugang zu attraktiven Portfolio- Unternehmen zu finden. Aufgrund ihrer bisherigen Tätigkeiten verfügen die Beteiligungsmanager der AURORA Private Equity Management GmbH über vielfältige Kontakte, um diesen Zugang zu gewährleisten.
  • Wertsteigerungsphase
    Die Portfolio-Unternehmen sollen in der Regel über einen Zeitraum von drei bis sieben Jahren gehalten werden, maximal 10 Jahre. In dieser Zeit strebt die AURORA Private Equity Management GmbH an, die Performance der Portfolio-Unternehmen durch Optimierung der strategischen Ausrichtung und deren operativer Umsetzung zu verbessern und damit den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Der Wert des Portfolio-Unternehmens lässt sich u.a. durch eine neue Marktpositionierung, verbesserte Produktivität und verkürzte Innovationszyklen, was sich in höheren Umsätzen und Gewinnen niederschlägt, steigern.
  • Desinvestitionsphase
    Das Engagement wird durch einen Verkauf an einen industriellen, strategischen oder Finanz-Investor bzw. einen Börsengang des jeweiligen Portfolio-Unternehmens beendet (Exit). Dies erfolgt in der Regel nach drei bis sieben Jahren. Die dabei erzielten Gewinne werden den Anlegern nach Maßgabe der im Abschnitt C dargestellten Grundsätze ausgeschüttet. Private Equity Gesellschaften können entsprechend der Marktsituation und der Art der Beteiligung jeweils diejenige Exit-Strategie auswählen, mit der die höchste Rendite zu erwirtschaften ist.
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Gegenüber Geldanlagen in öffentlich gehandelte Anleihen oder Aktien bieten professionelle Investitionen der AURORA Private Equity GmbH & Co. KG im Private Equity Markt eine Reihe von Vorteilen. Aufgrund der Intransparenz des Private Equity Marktes fällt die Bewertung von nicht börsennotierten Unternehmen in der Regel niedriger aus, als es bei einem gleichartigen, börsennotierten Unternehmen der Fall wäre. Hierfür gibt es zwei Ursachen:

  • Wegen der Standardisierung des Börsengeschäfts ist der Markt von börsennotierten Unternehmen insgesamt transparenter und damit sind attraktive Unternehmenfür eine Vielzahl von Anlegern leichter zu erkennen.
  • Im nicht börsennotierten Segment ist eine Geldanlage mit wesentlich mehr Zeitaufwand verbunden und erfordert, um die Informationsasymmetrie zwischen Käufer und Verkäufer zu überwinden, einen höheren spezifischen Sachverstand (anfänglich weiß der Verkäufer besser über sein Unternehmen Bescheid als der Käufer). Die Überwindung dieser Informationsasymmetrie stellt dieAURORA Private Equity Management GmbH sicher.

Im Gegensatz zu einer Beteiligung im Aktienmarkt, bei der Anleger eine eingehende Prüfung des Unternehmens, jenseits des vom Unternehmen zur Verfügung gestellten standardisierten Informationspaketes nicht vornehmen kann (Insiderhandel), bietet sich im Private Equity Markt die Möglichkeit, Unternehmen im Vorfeld intensiv zu überprüfen und damit das Risiko einer Beteiligung wesentlich besser einzuschätzen.

Die Kontrolle über eine börsennotierte Gesellschaft ist im Aktiengesetz festgeschrieben und erfolgt in der Regel über einen Aufsichtsrat. Eine substantielle Eigentümerposition erlaubt der AURORA Private Equity Management GmbH anders als bei Anlegern einer börsennotierten Gesellschaft eine effizientere Überwachung des Managements des Portfolio-Unternehmens und damit die Aufdeckung undBehebung etwaiger Schwächen zu einem frühen Zeitpunkt.

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Das in die Beteiligungsgesellschaft durch die Anleger eingebrachte Kapital wird zum Aufbau eines Unternehmens-Portfolios verwendet werden. Neben der Verpflichtung, Beteiligungskapital zur Verfügung zu stellen, muss die Kommanditgesellschaft in der Fondsanlaufphase auch die einmaligen und im weiteren Verlauf wiederkehrenden Kosten tragen. Diese Kosten reduzieren anfänglich das durch die Anleger eingebrachte Kommanditkapital.

Ziel ist es, das Anlagekapital zu 100 Prozent zu investieren. Das Beteiligungskonzept der AURORA Private Equity GmbH & Co. KG sieht daher vor, dass die vorab einmalig angefallenen Initiierungskosten im Nachhinein durch Beteiligungsüberschüsse wieder aufgefüllt und ebenfalls investiert werden. Dadurch wird sichergestellt, dass das in die Gesellschaft eingebrachte Kapital der Anleger nahezu vollständig für Investitionen in Unternehmensbeteiligungen zur Verfügung steht und damit die Renditechancen optimal ausgenutzt werden. Ob das Kommanditkapital tatsächlich vollständig investiert werden kann, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, die nicht beeinflussbar sind. Diese Faktoren sind zum Beispiel der Zeitraum innerhalb dessen das Kommanditkapital vollständig investiert werden kann, die endgültige Anzahl der Portfolio-Unternehmen, die Höhe der einzelnen Beteiligungen und der Zeitpunkt der ersten
Rückflüsse.

Die Höhe der Rendite wird nicht nur durch die Veräußerungserlöse der Unternehmensbeteiligungen, sondern auch durch die Investitionsquote, d.h. wie viel von dem gesamt zur Verfügung stehenden Fondsvolumen tatsächlichinvestiert werden, beeinflusst.

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